Samstag

Der letzte erste Kuss - Bianca Iosivoni

Der letzte erste Kuss

Bianca Iosivoni
Seitenzahl: 502
Preis: 10,00 € [D]
ISBN: 978-3-7363-0414-7
Verlag: LYX
Das größte Risiko, das beste Freunde eingehen können ... Elle und Luke sind beste Freunde – und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wie viel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen ... (Quelle: Bastei Lübbe)
Passend zum ersten Band wurde das Cover für dieses Buch gewählt. Das blau hat mir zwar besser gefallen, aber auch das lila finde ich farblich ansprechen. Dass Kuss-Foto ist in meinen Augen etwas übertrieben kitschig, passt aber natürlich hervorragend zum Titel des Buches. Allgemein bin ich also durchaus zufrieden.
Elle und Luke sind alles andere als verklemmt. Sie haben Beziehungen, Eintagsfliegen und alles dazwischen. An die große Liebe lässt die zwei ihre Vergangenheit aber nicht glauben. Schon seit Beginn des Studiums sind die zwei befreundet und es hat sich eine vertraute und innige Freundschaft entwickelt. Doch dann ist da dieser eine Kuss und dieses Prickeln und all die Gefühle, die auf einmal so schwer werden zu verleugnen...
Abwechselend aus Alles und Lukes Sicht erzählt konnte mich die Geschichte wirklich fesseln. Bekannt waren die beiden, sowie ihre Clique schon aus dem ersten Band, was dem Lesen des Buches irgendwie ein "Nach-Hause-kommen-Gefühl" gab.
Elle als weibliche Protagonistin ist wahnsinnig sympathisch, humorvoll und offenherzig. Luke hingegen ist besonders spontan und frech, aber natürlich auf eine wahnsinnig sexy Art.

Langsam zu beobachten wie sich aus der Freundschaft der beiden mehr entwickelt und wie sie versuchen es zu legen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Biancas toller Schreibstil hat dabei aber sicher auch eine große Rolle gespielt. Frisch, modern und immer flüssig. Sie hat die Chemie und Bindung der beiden wundervoll zu Papier gebracht und das ein oder andere Lachen konnte ich nicht unterdrücken.

Der letzte erste Kuss konnte mich also alles in Allem total überzeugen und ich gebe 4,5 von 5 Sternen.
Warum nicht 5? Das weiß ich selber nicht so genau. Einfach so ein Gefühl.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Bastei Luebbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch

Berühre Mich. Nicht. – Laura Kneidl

Berühre Mich. Nicht.

Laura Kneidl
Seitenzahl: 462
Preis: 12,90 €
ISBN:978-3-7363-0527-4
Verlag: LYX
Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ... (Quelle: Bastei Lübbe)
Ich muss sagen, dass mir dieses Cover wirklich sehr gut gefällt. Es ist nicht typisch für New Adult extrem kitschig, oder mit sich küssenden Paaren überladen. Die Farben passen wunderbar zusammen und der Titel des Buches wird gut hervor gehoben, Was will man also mehr?
Sage wird begleitet. Auf jedem Schritt den sie geht. Begleitet von Erinnerungen. Doch das College ruft und wie so viele andere Jugendliche versucht sie ihr altes leben hinter sich zu lassen und in Nevada neu anzufangen. Das fällt ihr jedoch schwerer als den meisten anderen, denn sie hat nichts. Um sich aus ihrer miserablen Lage befreien zu können fängt sie einen Job im Archiv der Bibliothek an, wo sie sich auf nichts mehr freut, als auf Ruhe und alleine zu arbeiten. Sie macht ihre Rechnung jedoch ohne das Schicksal, denn sie ist ganz und gar nicht alleine. Mit ihr fängt Luca im Archiv an. Mit seinem draufgängerischen Aussehen spiegelt er alles wieder, mit dem Sage nicht in einem Raum seien will. Als sie ihn jedoch besser kennen lernt merkt sie, dass weitaus mehr dahinter steckt und dass er sie vielleicht besser versteht als jeder andere Mensch vor ihm.
New Adult – Ein von vielen verhasstes Genre, aber sind wir ehrlich, ich habe eine schwäche für gute College-Romane. Das einzige Problem: Oftmals sind sie nicht besonders innovativ und bestimmte Handlungsstränge sind in fast jedem der Bücher dieser Art zu finden. "Berühre mich. Nicht" kann man dies jedoch nicht vorwerfen. Sage als Protagonistin war unheimlich stark. Nicht verschüchtert, oder naive. Vergangene Geschehnisse haben sie selbst das jedoch nicht sehen lassen. Diese zu erraten war nicht besonders schwer, aber das ist okay. Das macht sie nicht weniger schlimm.Auch entwickelt sich Sage im Buch wahnsinnig weiter, was sie vor allem Luca zu verdanken hat. Luca ist nach außer der klassische "New-Adult"-Bad-Boy. Nicht nur sein Aussehen, sondern auch seine Taten und Bettgeschichten, lassen Sage erstmal aus gutem Grund zurückschrecken. Lucas Charakter und seine wahren Beweggründe hingegen sind genau das, was Sage braucht um zu einer erwachsenen Frau zu werden. Die beiden tun sich unheimlich gut, doch Lügen überschatten ihre Beziehung.

Dieses Genre neu zu erfinden ist wahnsinnig schwer und auch Laura Kneidl ist dies nicht gelungen. Trotzdem war die Geschichte frisch, gleichzeitig aber auch bewegend. Ich habe Sage und Luca wirklich wahnsinnig gerne begleitet.
Kritikpunkte für mich sind, dass sich die Geschichte doch teilweise etwas gezogen hat und ein paar Seiten weniger auch nicht geschadet hätten. Am Ende dagegen hätte ich fast laut Schreien müssen, weil es einfach aufhört. Der Cliffhanger war so extrem, dass ich mehrere Tage einen "Buch-Blues" hatte. Wer das Buch als lesen will, dem empfehle ich noch kurz zu warten, bis Teil zwei erscheint und den dann direkt hinterher zu lesen.

Alles in Allem gebe ich vier von fünf Sternen. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Bastei Luebbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. 

Bis ganz bald!

Sonntag

Traveling the UK

In den letzten Monaten habe ich ja bereits einen Blogpost zu ersten, sowie zur zweiten Hälfte meines AuPair-Aufenthaltes in England veröffentlicht.
Nicht erwähnt habe ich bis jetzt meine Reisen innerhalb der UK in dieser Zeit.
Genau darum soll es heute gehen!
Wie immer werde ich vor allem Bilder sprechen lassen.

 Eine der ersten "größeren" Reisen ging mit Teresa nach Belfast (Nord-Irland). Wir hatten langes Wochenende, sind Freitags morgens hingeflogen und am Sonntag Morgen schon wieder zurück. Das war schon krass.
Freitag nachmittag ging es dann erstmal die Stadt erkunden, bis hin zum Titanic Museum und dann noch in das ein oder andere gemütliche Pub.
Samstag haben wir uns dann spontan für eine Nordirland Rundfahrt entschieden.
Giant's Causeway, Rope Bridge... alles war dabei.
Wir saßen zwar unheimlich viel im Bus, aber es war einfach fantastisch!
Naaa, erkennt jemand die Straße rechts aus GoT wieder?
Über diese Brücke sind wir echt gelaufen! Einfach Hammer.
Es war ein kurzer, aber wirklich toller Trip. Unser airnb war super, die Leute nett und die Erfahrung einmalig.

Tja, und dann gabs noch meine letzte Woche. 
Es hatte sich ergeben, dass ich bereits meinen Rückflug nach Deutschland gebucht hatte, als klar wurde, dass die Kinder in meiner letzten Woche in England mit ihrem Vater im urlaub sein werden.
Also habe auch ich beschlossen zu reisen und das kam dabei raus.
Angefangen hat der Spaß in Liverpool.
Eine Stadt, von der ich echt nicht viel erwartet hatte, aber dann total überrascht wurde.
Tolle Gebäude, viel Wasser, viel Grün, tolles Zentrum, tolle Restaurants.
Was will man mehr?
Dann der killer des Trips:
Am nächsten tag ging um 6 Uhr morgens mit dem Bus nach Manchester.
Auch hier hat es mir viel besser gefallen als erwartet!
Leider war das Wetter nur nicht so ganz auf meiner Seite.
Und man merkt es vielleicht schon:
Kirchen und Bibliotheken habe ich in den Tagen mehr als genug gesehen,
Noch am selben tag ging es dann weiter nach York.
Dort war ich bereits 2015 schon einmal gewesen, es war aber trotzdem super cool die Stadt nochmal alleine erkunden zu können und sich einen Überblick über diesen so wundervollen Ort zu verschaffen.
#Winkelgasse

Und dann hieß es auch schon:
Wo es am nächsten Tag mit dem Zug hin ging.
Auch hier habe ich tolle Orte entdeckt, aber es war glaube ich trotzdem die Stadt, die mir am "wenigsten" gefallen hat.
Nur Doctor Who war etwas verwirrt in Glasgow.
Verkauft er jetzt Hot Dogs, oder hat er seine Tardis rot gestrichen?!
Und dann ging zu meinem absoluten Favoriten:
Edinburg
So eine wunderschöne alte Stadt. hach, da würde ich gerne studieren!
Und natürlich habe ich auch das obligatorische "Riddle-Grab-Selfie" gemacht.
Und zu guter letzt, nicht richtige Reisen, aber definitiv Highlights waren die Konzerte in der O2 Arena, zu denen ich gegangen bin.
Zuerst New Hope Club und The Vamps.
Ein wirklich suuuuper Konzert. Wir hatten so viel Spaß und haben so Party gemacht!
Und dann noch etwas später Shawn Mendes.
Ebenfalls ein sehr tolles Konzert. Nicht ganz so "Party", aber wunderschön.

So. Jetzt höre ich aber auch mal wieder auf.
Irgendwie traurig, dass das jetzt erstmal mein letzter richtiger England Post ist...
Oder habt ihr irgendwelche Wünsche?
Wie zum Beispiel meine Tipps für London?

Naja, schreibt mir einfach in den Kommentaren.
Jetzt sage ich erstmal bis ganz bald.

Samstag

Der letzte erste Blick – Bianca Iosivoni


Der letzte erste Blick 

Bianca Iosivoni 
Seitenzahl: 436 Seiten
Preis: 10,00 € [D]
ISBN: 978-3-7363-0412-3 
Verlag: LYX
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...
(Quelle: LYX)
Allgemein gefallen mir die Cover der beim Lyx-Verlag erschienen Bücher sehr häufig und auch dieses ist keine Ausnahme. Man sieht sofort um welches Genre (New Adult) es geht, doch im Vergleich zu anderen Bücher dieser Art ist das Cover nicht übertrieben kitschig oder zwanghaft erotisch. Auch das schlichte weiß mit türkis gefällt mir gut und insgesamt finde ich die ganze Gestaltung sehr erfrischend.
Sie soll sich mit einem Jungen ihr Wohnheimzimmer teilen?! 
Als Emery nach West Virginia kommt kann sie es nicht glauben. Als wäre es nicht schon genug, dass sie um ihrer Vergangenheit zu entfliehen soweit weg von zu Zuhause anfängt zu studieren drückt ihr das Schicksal noch eins rein. Doch obwohl sie mehr als ein Problem mit ihrem Mitbewohner hat, lernt sie auch ihn seinen besten Freund und seines Freundeskreis kennen, die sie aufnehmen, wie sie es gar nicht gewohnt ist. Als sie sich endlich in Sicherheit wiegt geht jedoch alles viel zu schnell. Emerys Vergangenheit hat sie erneut eingeholt und dann hat sie auch noch der Junge, für den sie endlich mal wieder mehr empfunden hat schwer hintergangen. Auf einmal droht alles, was sie sich so mühsam erkämpft hat wieder auseinander zu brechen...
Von allen Seiten habe ich gehört, dass ich dieses Buch UNBEDINGT lesen muss und ja, dadurch bin ich schon echt mit hohen Erwartungen an diesen hübschen Schmöker ran gegangen.
Emery war mir dabei zwar auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin (wir teilen hier und da das Aggressionsproblem :D), jedoch muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die grün/pink lackierten Nägel, die linken Haarspitzen und ihr gesamtes Auftreten irgendwie too much waren. So rein aus persönlicher Erfahrung gesprochen habe ich irgendwie noch nie einen Kerl getroffen, der da voll drauf steht, aber im Buch fanden sie ja irgendwie alle heiß... naja.
Männlicher Protagonistin Dylan mochte ich hingegen durch die Bank hinweg. Einfach mal wieder ein richtig schöner New-Adult-Traumboy ohne die klischeehafte Bad-Boy-Seite.
Im großen und ganzen hatte die Geschichte auf jeden Fall wunderbar erfrischende Elemente. Ich mochte die Streiche, den gemeinsamen Trip und die vielen einzigartigen Ideen der Autorin wirklich sehr. Ab einem gewissen Punkt war das Buch mir dann leider doch ein bisschen zu Klischee und ein bisschen zu naive. Das mag aber auch wirklich meine ganz persönliche Meinung sein, weil ich habe da zu dem Buch auch schon ganz anderes gehört.
Alles in allem gebe ich den etwas mehr als 400 Seiten 4 von 5 Sternen, da mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat, kleine Punkte in meinen Augen aber noch verbesserungswürdig waren.
Wer jedoch ein Fan von New-Adult-Büchern ist sollte dieses hier auf jeden Fall einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen.
Bis ganz bald!