Sonntag

Traveling the UK

In den letzten Monaten habe ich ja bereits einen Blogpost zu ersten, sowie zur zweiten Hälfte meines AuPair-Aufenthaltes in England veröffentlicht.
Nicht erwähnt habe ich bis jetzt meine Reisen innerhalb der UK in dieser Zeit.
Genau darum soll es heute gehen!
Wie immer werde ich vor allem Bilder sprechen lassen.

 Eine der ersten "größeren" Reisen ging mit Teresa nach Belfast (Nord-Irland). Wir hatten langes Wochenende, sind Freitags morgens hingeflogen und am Sonntag Morgen schon wieder zurück. Das war schon krass.
Freitag nachmittag ging es dann erstmal die Stadt erkunden, bis hin zum Titanic Museum und dann noch in das ein oder andere gemütliche Pub.
Samstag haben wir uns dann spontan für eine Nordirland Rundfahrt entschieden.
Giant's Causeway, Rope Bridge... alles war dabei.
Wir saßen zwar unheimlich viel im Bus, aber es war einfach fantastisch!
Naaa, erkennt jemand die Straße rechts aus GoT wieder?
Über diese Brücke sind wir echt gelaufen! Einfach Hammer.
Es war ein kurzer, aber wirklich toller Trip. Unser airnb war super, die Leute nett und die Erfahrung einmalig.

Tja, und dann gabs noch meine letzte Woche. 
Es hatte sich ergeben, dass ich bereits meinen Rückflug nach Deutschland gebucht hatte, als klar wurde, dass die Kinder in meiner letzten Woche in England mit ihrem Vater im urlaub sein werden.
Also habe auch ich beschlossen zu reisen und das kam dabei raus.
Angefangen hat der Spaß in Liverpool.
Eine Stadt, von der ich echt nicht viel erwartet hatte, aber dann total überrascht wurde.
Tolle Gebäude, viel Wasser, viel Grün, tolles Zentrum, tolle Restaurants.
Was will man mehr?
Dann der killer des Trips:
Am nächsten tag ging um 6 Uhr morgens mit dem Bus nach Manchester.
Auch hier hat es mir viel besser gefallen als erwartet!
Leider war das Wetter nur nicht so ganz auf meiner Seite.
Und man merkt es vielleicht schon:
Kirchen und Bibliotheken habe ich in den Tagen mehr als genug gesehen,
Noch am selben tag ging es dann weiter nach York.
Dort war ich bereits 2015 schon einmal gewesen, es war aber trotzdem super cool die Stadt nochmal alleine erkunden zu können und sich einen Überblick über diesen so wundervollen Ort zu verschaffen.
#Winkelgasse

Und dann hieß es auch schon:
Wo es am nächsten Tag mit dem Zug hin ging.
Auch hier habe ich tolle Orte entdeckt, aber es war glaube ich trotzdem die Stadt, die mir am "wenigsten" gefallen hat.
Nur Doctor Who war etwas verwirrt in Glasgow.
Verkauft er jetzt Hot Dogs, oder hat er seine Tardis rot gestrichen?!
Und dann ging zu meinem absoluten Favoriten:
Edinburg
So eine wunderschöne alte Stadt. hach, da würde ich gerne studieren!
Und natürlich habe ich auch das obligatorische "Riddle-Grab-Selfie" gemacht.
Und zu guter letzt, nicht richtige Reisen, aber definitiv Highlights waren die Konzerte in der O2 Arena, zu denen ich gegangen bin.
Zuerst New Hope Club und The Vamps.
Ein wirklich suuuuper Konzert. Wir hatten so viel Spaß und haben so Party gemacht!
Und dann noch etwas später Shawn Mendes.
Ebenfalls ein sehr tolles Konzert. Nicht ganz so "Party", aber wunderschön.

So. Jetzt höre ich aber auch mal wieder auf.
Irgendwie traurig, dass das jetzt erstmal mein letzter richtiger England Post ist...
Oder habt ihr irgendwelche Wünsche?
Wie zum Beispiel meine Tipps für London?

Naja, schreibt mir einfach in den Kommentaren.
Jetzt sage ich erstmal bis ganz bald.

Samstag

Der letzte erste Blick – Bianca Iosivoni


Der letzte erste Blick 

Bianca Iosivoni 
Seitenzahl: 436 Seiten
Preis: 10,00 € [D]
ISBN: 978-3-7363-0412-3 
Verlag: LYX
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...
(Quelle: LYX)
Allgemein gefallen mir die Cover der beim Lyx-Verlag erschienen Bücher sehr häufig und auch dieses ist keine Ausnahme. Man sieht sofort um welches Genre (New Adult) es geht, doch im Vergleich zu anderen Bücher dieser Art ist das Cover nicht übertrieben kitschig oder zwanghaft erotisch. Auch das schlichte weiß mit türkis gefällt mir gut und insgesamt finde ich die ganze Gestaltung sehr erfrischend.
Sie soll sich mit einem Jungen ihr Wohnheimzimmer teilen?! 
Als Emery nach West Virginia kommt kann sie es nicht glauben. Als wäre es nicht schon genug, dass sie um ihrer Vergangenheit zu entfliehen soweit weg von zu Zuhause anfängt zu studieren drückt ihr das Schicksal noch eins rein. Doch obwohl sie mehr als ein Problem mit ihrem Mitbewohner hat, lernt sie auch ihn seinen besten Freund und seines Freundeskreis kennen, die sie aufnehmen, wie sie es gar nicht gewohnt ist. Als sie sich endlich in Sicherheit wiegt geht jedoch alles viel zu schnell. Emerys Vergangenheit hat sie erneut eingeholt und dann hat sie auch noch der Junge, für den sie endlich mal wieder mehr empfunden hat schwer hintergangen. Auf einmal droht alles, was sie sich so mühsam erkämpft hat wieder auseinander zu brechen...
Von allen Seiten habe ich gehört, dass ich dieses Buch UNBEDINGT lesen muss und ja, dadurch bin ich schon echt mit hohen Erwartungen an diesen hübschen Schmöker ran gegangen.
Emery war mir dabei zwar auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin (wir teilen hier und da das Aggressionsproblem :D), jedoch muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die grün/pink lackierten Nägel, die linken Haarspitzen und ihr gesamtes Auftreten irgendwie too much waren. So rein aus persönlicher Erfahrung gesprochen habe ich irgendwie noch nie einen Kerl getroffen, der da voll drauf steht, aber im Buch fanden sie ja irgendwie alle heiß... naja.
Männlicher Protagonistin Dylan mochte ich hingegen durch die Bank hinweg. Einfach mal wieder ein richtig schöner New-Adult-Traumboy ohne die klischeehafte Bad-Boy-Seite.
Im großen und ganzen hatte die Geschichte auf jeden Fall wunderbar erfrischende Elemente. Ich mochte die Streiche, den gemeinsamen Trip und die vielen einzigartigen Ideen der Autorin wirklich sehr. Ab einem gewissen Punkt war das Buch mir dann leider doch ein bisschen zu Klischee und ein bisschen zu naive. Das mag aber auch wirklich meine ganz persönliche Meinung sein, weil ich habe da zu dem Buch auch schon ganz anderes gehört.
Alles in allem gebe ich den etwas mehr als 400 Seiten 4 von 5 Sternen, da mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat, kleine Punkte in meinen Augen aber noch verbesserungswürdig waren.
Wer jedoch ein Fan von New-Adult-Büchern ist sollte dieses hier auf jeden Fall einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen.
Bis ganz bald!

Dienstag

Feuer und Feder – Kathy MacMillan

Feuer und Feder 

Kathy MacMillan
Seitenzahl: 496
Preis: 18,95 € [D]
ISBN: 978-3-407-74796-9 
amazon | Thalia
Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten. (Quelle: BELTZ)
Das Cover von Feuer und Feder gefällt mir wirklich sehr gut. Eines der Hauptthemen des Buches ist nun Mal die Schrift (der Götter) und das wird wunderbar in diesem Design verarbeitet. Das Brennen der Feder zeigt auch sehr treffend, dass das Bestehenbleiben der Schrift in ihrer jetzigen Form irgendwie in Gefahr ist und revolutionäre Zeiten kommen werden. Aus dem Cover kann man zwar weder Handlungsort, noch sonstige Details schließen, dafür gibt es aber ja den Klappentext.
Raisa wurde schon als Kind aus ihrer Heimat, einer Fernen Insel nach Qilara verschleppt. Dort lebt sie jedoch nicht nur als Sklavin, sondern auch der wichtigste Bestandteil ihrer Heimatkultur ist ihr verboten: Das erlernen und verwenden von Schrift. Das Schreiben und Lesen ist Priestern, sowie der Königsfamilie und den Göttern vorbehalten. Durch einen zufälligen Fehltritt und eine riesen Portion Glück wird sie jedoch zur Tutorin ernannt. Diese sind für die Ausbildung der Königsfamilie verantwortlich und dürfen deshalb die kniffligen Schriftzeichen erlernen, jedoch nicht außerhalb der Palastmauern benutzen. Bei ihrer Ausbildung lernt sie den charmanten Kronprinzen Mati kennen und schon bald verstehen sich die beiden besser als es eigentlich erlaubt ist. Doch das ist nicht ihr einziges Problem. Viele der Menschen, die genau wie Raisa verschleppt und verkauft wurden planen eine Rebellion, die zwar gutes im Sinn hat, deren Auswirkungen aber nicht immer nur positiv sind... 
Es war mein ersten Buch von Kathy MayMillan und ich habe vollkommen ohne Erwartungen begonnen zu lesen. Schon sehr schnell habe ich bemerkt, dass das Buch eindeutig in eine etwas andere und neue Richtung begibt, als die große Masse der Jugendbücher, was mich positiv überrascht hat. MacMillan hat eine ganz neue Götterwelt (zumindest war sie mir nicht bekannt) aufgebaut und dazu auch noch ein fremdes Königreich, sowie seine Konflikte. Das ist bei einem Einzelband in der Jugendliteratur echt selten geworden und hat mir sehr gut gefallen.
Protagonistin Raisa war sehr gut ausgearbeitet und nicht nur schwarz oder weiß. Manchmal konnte ich richtig mit ihr mitfühlen, andere Male hat sie mich einfach nur auf die Palme gebracht (wenn sie nur mit Mati rumgeschnackselt hat...). Apropos Mati: Er war wirklich ein toller Charakter, der das ganze Buch noch um einiges schöner gemacht hat, weil er einfach von Grund auf gut war und für alle nur das Beste wollte. Natürlich hat ihm das aber nicht immer gut getan.
Super interessant für mich waren auch die neu erfundenen Sprachen und Schriften und ihre Benutzung. Da ist man erstmal erleichtert, dass wir nur 26 Buchstaben und Umlaute haben und das alles soweit irgendwie ganz logisch ist. Deshalb hätte ich mir auch gewünscht, dass ab und zu eines der Zeichen einmal im Buch gezeigt worden wäre, weil ganz ehrlich, das hat alles meine Vorstellungskraft etwas übertroffen.
Ebenso hätte ich mir gewünscht, dass das ganze Königreich und seine Beschaffenheit etwas mehr thematisiert worden wären. So kamen am Ende und Finale des Buches einige Dinge zusammen, die für mich wie aus dem Nichts erschienen sind und die in meinen Augen eine Erklärung oder Einführung gebraucht hätte.
Nichtsdestotrotz gebe ich 4 von 5 Sternen und kann das Buch nur jedem Empfehlen, der nach einem besonderen Juwel in der Jugendbuchabteilung sucht.

An dieser Stellen vielen Dank an Gulliver für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Sonntag

Der Blackthorne Code - Die schwarze Gefahr – Kevin Sands

Der Blackthorn Code
Die schwarze Gefahr

Kevin Sands
Seitenzahl: 448
Preis: 16,95 €[D]
ISBN: 978-3-423-76166-6
Verlag: dtv
»Christopher, ich habe einen Schatz für dich versteckt. Unter unserem Dach. Lies dies sorgfältig. Erkenne das Geheimnis. Es liegt in meiner Liebe zu dir verborgen.« 

 Das ist die letzte Botschaft, die Benedict Blackthorn hinterlassen hat. Doch Christopher weiß nicht, wie er dieses Geheimnis seines Meisters lösen soll. Obwohl ihm ein Schatz jetzt sehr gelegen käme. Er hat kaum noch Geld, keinen neuen Meister in Aussicht und darf den Laden nicht allein betreiben. Und es droht eine neue Gefahr. Die Pest hat ihren Weg nach London gefunden und mit ihr skrupellose Quacksalber, die mit der Furcht der Menschen Geschäfte machen. Die panische Stimmung wird noch weiter angeheizt durch einen geheimnisvollen Propheten, der genau vorhersagen kann, wo der schwarze Tod als nächstes zuschlägt. Auf der Jagd nach der Wahrheit geraten Christopher und sein bester Freund Tom mitten in das Herz einer dunklen Verschwörung. Als wäre das nicht schon schlimm genug, erhält Christopher eine Prophezeiung: Jemand, den du liebst, wird sterben … (Quelle: dtv)
Obwohl das Cover vielleicht nicht wahnsinnig besonders sein mag gefällt es mir sehr gut. Die verwendeten Symbole und Zeichen passen perfekt zur Geschichte und auch mit dem Cover des Vorgängers ergänzt dieser Band sich perfekt. Die Dargestellte Szene von Christopher im Reagenzglas passt in meinen Augen perfekt zur Geschichte, denn er bringt nicht nur einmal Licht ins Dunkel.
Christopher und Tom halten sich in "Blackthorn" mehr schlecht als recht über Wasser. Mittlerweile sind sie nämlich nicht nur "Meister-los", sondern es ist außerdem die Pest in London ausgebrochen und die ganze Stadt lebt in Panik. Ein von den Bürgern ernannter Prophet scheint jedoch Licht ins Dunkel der Epidemie zu bringen. Christopher ist dem aber skeptisch gegenüber und als in seiner Apotheke eingebrochen wird und ein schleierhafter Mann angeblich ein Mittel gegen die Pest kennt findet er sich auf einmal mitten in düsteren Machenschaften wieder. Doch gelingt es ihm hinter die Fassade derer zu Blicken, die die miserabel Lage der Stadt ausnutzen?
Die Blackthorn-Reihe ist in meinen Augen einfach total "underrated"!
Spannung, Witz und eine ausgefuchste Geschichte konnte dieser Band, genau wie der Erste liefern.
Der Schreibstil war mindestens genauso gut wie beim Vorgänger, wenn nicht sogar nach fesselnder.
Protagonist Christopher ist einem noch mehr ans Herz gewachsen, aber auch neue und alte Nebencharaktere hat Kevin Sands so toll erschaffen und beschrieben, dass man sie unbedingt im nächsten Band (den gibt es doch hoffentlich?!) wiedersehen. 
In Sachen Pott und Storyline konnte dieses Buch mich sogar noch mehr begeistern, als der Einstiegsband. Man hat nämlich nicht nur super viel über die Zeit der Pest und das historische London gelernt, sondern wird auch mit spannenden Intrigen, sowie spannenden Bezügen zu Band eins gefesselt. Mir persönlich gefällt an der Blackthorn-Reihe auch besonders, dass man so viel über die Arbeit von mittelalterlichen Apothekern und geheimen Codes und Zeichen erfährt. Das findet man besonders in der Jugendliteratur nur selten.
Ich glaube man merkt schon beim Lesen der Rezension, dass mich "Die schwarze Gefahr" vollkommen überzeugen konnte. Ich lade nur jeden ein sich auf diese spannende Reise ins historische London einzulassen. 
Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen.
An dieser Stelle in großes Dankeschön an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.